Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V.appelliert an die rheinland-pfälzische Umweltministerin Höfken, sich bei den Verhandlungen zum neuen Haushalt dafür einzusetzen, dass die Gelder für den Hochwasserschutz in gleicher Höhe erhalten bleiben.
Für die Hochwassernotgemeinschaft Rhein sind die Ergebnisse des jüngsten Weltklimagipfels nicht ausreichend, um die mögliche Zunahme von Naturkatastrophen infolge des Klimawandels abzuwenden. Angesichts des düsteren Szenarios, das der Weltklimarat für die Zukunft zeichnet, werden sich die Betroffenen auf die Optimierung der Katastrophenvorsorge konzentrieren müssen. Die HWNG will dabei in Thailand helfen.
Das 15jährige Bestehen der Hochwassernotgemeinschaft
Rhein e. V. war der Anlass, zur diesjährigen Mitgliederversammlung am
16.11.2011 an ihren Gründungsort Köln zurückzukehren. Der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters hatte
anlässlich des Jubiläums zum Empfang in den Hansasaal des Historischen
Rathauses geladen.
Vorstandsmitglied Heinz Scholl (Braubach) beantragte im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung der HWNH eine Solidarspende für die vom Hochwasser hart getroffenen und in ihrer Existenz bedrohten Menschen in Thailand. Vorstand und Mitgliederversammlung verabschiedeten einstimmig eine Spende in Höhe von 1000 Euro. Die Spende soll auch das eigene Gefahrenbewusstsein wachhalten.
Das Hochwassermeldezentrum Rhein informiert bei Hochwasser laufend über die aktuellen Pegelstände am Rhein und seinen Nebenflüssen http://www.hochwasser-rlp.de