2014

Die neuen (alten) Herausforderungen durch Hochwasser waren das Leitthema der diesjährigen Mitgliederversammlung, zu der die Hochwassernotgemeinschaft Rhein für den 12. November 2014 nach Krefeld eingeladen hatte. Ein Extremhochwasser am Rhein hätte unvorstellbare Ausmaße und Schäden. Daher sei der auf der Umweltminister-Sonderkonferenz beschlossene Hochwasserschutzplan und die grundsätzliche Bereitschaft des Bundes an der Kostenbeteiligung schon als Fortschritt zu betrachten, so Peter Knitsch, Staatssekretär im Umweltministerium Nordrhein-Westfalen, in seinem Grußwort. Bei einem Bedarf von 5,4 Mrd. Euro seien die bewilligten Gelder von 1,2 Mrd. Euro allerdings unzureichend, zumal Deichsanierungsmaßnahmen gänzlich ausgeschlossen wurden. Hier müsse nachverhandelt werden. Im vorsorgenden Hochwasserschutz sei die konstruktive Rolle der Hochwassernotgemeinschaft Rhein gewünscht; er lade daher zu einem regelmäßigen Dialog ein, um gemeinsam den Hochwasserschutz voranzubringen.

„Mit dem Hochwasser leben! Ideenwettbewerb für eine effektive Vorsorge“ war das Motto des mit 5.000 Euro dotierten Hochwasserpreises 2013/2014, mit dem die Hochwassernotgemeinschaft Rhein bundesweit dazu aufgerufen hatte, sich mit neuen Ideen zur Hochwasservorsorge auseinander zu setzen. Auch am Rhein können wir uns nicht in Sicherheit wiegen, selbst wenn wir durch die Erfahrung häufigerer Hochwasserereignisse und Dank technischer Hochwasserschutzmaßnahmen besser gewappnet sind.

Bad Hönningen
Hochwassernotgemeinschaft Rhein fordert mehr Verantwortung des Bundes anlässlich der Umweltminister-Sonderkonferenz „Hochwasser“.

Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein e.V. lädt am 12.11.2014 zur Mitgliederversammlung nach Krefeld ein.

Die HWNG Rhein hat in Zusammenarbeit mit dem Hochwasserkompetenzzentrum, der Hochwasserpartnerschaft Elbe, der Uniwasser GmbH, der TU Kaiserslautern und dem Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge einen Worksop zum Thema „Hochwasservorsorge hinter Deichen und Schutzeinrichtungen“ durchgeführt. Die Dokumentation des Workshops steht nun als Download zur Verfügung. >>> Dokumentation "Hochwasservorsorge hinter Deichen und Schutzeinrichtungen"

Der Workshop „Hochwasservorsorge beim Planen und Bauen", der für den 1./2. Oktober 2014 angekündigt wurde, wird verschoben auf Anfang 2015. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Alle Anlieger kleinerer und größerer Flüsse, auch in Deutschland, sollten die schweren Überschwemmungen dieser Tage in Serbien und Bosnien aufschrecken lassen. Der Balkan ist vom schwersten Hochwasser seit über 100 Jahren betroffen. Schon jetzt hat das Hochwasser wahrscheinlich 40 Tode gefordert.

Ein Hochwasser ist in diesem Winter bislang ausgeblieben. Das darf jedoch kein Grund sein, sich in Sicherheit zu wiegen. Der Sommer 2013 hat gezeigt, dass ein Hochwasser auch überraschend eintreten kann. Anwohner von Flüssen und Bächen müssen jederzeit mit einem Hochwasser rechnen. Dennoch sind viele Bürger nicht vor einem Hochwasser und seinen Folgen gewappnet.

Vom 24. bis 25. Februar 2014 findet der Workshop „Hochwasservorsorge hinter Deichen und Schutzanlagen“  in Ahrweiler in der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) Ahrweiler statt. (> Einladung, > Anmeldevordruck)


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Aktuelle Wasserstände

Das Hochwassermeldezentrum Rhein informiert bei Hochwasser laufend über die aktuellen Pegelstände am Rhein und seinen Nebenflüssen:

www.hochwasser-rlp.de

Neue Broschüre der HWNG

Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein hat eine neue Selbstdarstellungsbroschüre veröffentlicht.

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Symboldbild Hochwasser