2018

Foto: Stadt Rees, Strede.

Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein (HWNG) fordert mehr Tempo bei der Umsetzung von notwendigen Rückhalteräumen und spricht von einer „Hochwasserdemenz“ bei vielen Akteuren im Rheineinzugsgebiet! Bei der Plenarsitzung der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) in der Schweiz forderte das Ehrenvorstandsmitglied der HWNG, „Hochwasserpapst“ Reinhard Vogt, insbesondere die Bundesländer auf, endlich ihre Verpflichtung zur schnellen Umsetzung der Rückhalteräume nachzukommen.

Starkregen und Sturzfluten werden infolge des Klimawandels immer häufiger und in kürzeren Abständen auftreten – Ein Workshop bei der AKNZ Ahrweiler beschäftigte sich mit der Vorbereitung auf solche Ereignisse.

Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein (HWNG Rhein), das HochwasserKompetenzCentrum (HKC), die Uniwasser GmbH, die TU Kaiserslautern, das Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge (IBH) und die Internationalen Kommissionen zum Schutze der Mosel und der Saar (IKSMS) laden in Zusammenarbeit mit der Akademie für Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) für Donnerstag, den 3. Mai 2018 bis Freitag, den 4. Mai 2018 zum Workshop „Übungen zu Starkregenereignissen – Welche Vorbereitungen sind möglich?“ bei der AKNZ in Ahrweiler ein.

Vom 09.-11.01.2018 präsentierte sich die Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V. unter anderem mit ihrem neuen Selbstdarstellungs-Banner „Gemeinsam handeln – Kommunal, regional, international“ auf der Acqua Alta Messe in Essen.

Da sind die hochwassergeplagten Anlieger an Rhein und Mosel gerade mal wieder mit einem blauen Auge davongekommen, schon schreckt die aktuellste Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung Betroffene und Verantwortliche gleichermaßen auf.

Wie es scheint, haben die meisten Anwohner an Rhein und Mosel beim aktuellen Hochwasser nochmal Glück gehabt. Es war zwar das höchste Hochwasser seit 7 Jahren, lag aber am Mittelrhein dennoch nur knapp über einem zweijährigen Ereignis. Der Verkehr war zum Teil stark eingeschränkt, Campingplätze mussten geräumt werden, aber nur wenige Keller sind vollgelaufen. Hochwasserschutzanlagen und mobile Hochwasserschutzwände haben sich in Köln, Düsseldorf und weiteren Städten, wie Koblenz-Neuendorf mit seiner neuen Hochwasserschutzanlage, bewährt. Dennoch sollte das derzeitige Hochwasser als Warnung gesehen werden. Es kann schlimmer kommen. Auch am Rhein ist nach Expertenmeinung ein Extremhochwasser möglich.


Kontakt

Deutschhausplatz 1
55116 Mainz

Tel: (06131) 2398-186
E-Mail: hwngr@gstbrp.de

Aktuelle Wasserstände

Das Hochwassermeldezentrum Rhein informiert bei Hochwasser laufend über die aktuellen Pegelstände am Rhein und seinen Nebenflüssen:

www.hochwasser-rlp.de

Neue Broschüre der HWNG

Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein hat eine neue Selbstdarstellungsbroschüre veröffentlicht.

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Symboldbild Hochwasser

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