Mitgliederversammlung der HWNG Rhein e. V. am 14. November 2018 in Bonn – Rückblick auf das Hochwasser vor 30 Jahren

Die diesjährige Mitgliederversammlung der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e.V. findet am Mittwoch, den 14. November 2018, um 13.00 Uhr in Bonn statt.

 

Angesichts des Rekordsommers und der damit verbundenen Niedrigwasserstände am Rhein und seinen Nebenflüssen scheint derzeit der Gedanke an ein Hochwasser weit hergeholt. Dennoch darf man sich nichts vormachen. Dem herbstlichen Niedrigwasser am Rhein folgten in den letzten Jahrzehnten innerhalb kürzester Zeit häufiger Hochwasser zum Jahresbeginn – zum Glück für die Betroffenen nur kleinere bis mittlere. Dennoch zeigt dies: Das nächste Hochwasser kann schneller und auch deutlich höher als erwartet kommen, wie die Hochwasser der letzten Jahrzehnte an Elbe, Oder und Donau gezeigt haben.

Mit ihrem Rückblick auf das Hochwasser von 1988, dem noch zwei weitere verheerende Hochwasser folgten, will die HWNG die Rheinanlieger dazu ermahnen, sich nicht in Sicherheit zu wiegen, nur weil sie in den letzten Jahrzehnten weitgehend von größeren Ereignissen verschont geblieben sind. Auch am Rhein ist ein Extremereignis möglich, bei dem die Schäden der „Jahrhundertereignisse“ 1988, 1993 und  1995 – es handelte sich Hochwasser 1988, alte mobile Wand, Altstadt Köln. Foto: StEB Köln.maximal um 60-jährliche Ereignisse – bei weitem übertroffen werden könnten.

Dieser Rückblick soll aufzeigen, welche Forderungen vor 30 Jahren gestellt wurden und wo die Kommunen heute stehen, was sich seither im Hochwasserschutz Entscheidendes verbessert hat, was erreicht wurde und wo weiterhin Defizite bestehen. Die bisherigen Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes und der Hochwasservorsorge werden kritisch beleuchtet.
Hochwasser 1988, Innenstadt Köln. Foto: StEB Köln.
Herr Gerd Odenkirchen, Abt. Kreislaufwirtschaft, Bodenschutz und Wasserwirtschaft, Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, wird neben seinem Grußwort passend dazu den Stand der Umsetzung des „Nationalen Hochwasserschutzprogramms von 2014“ darlegen.

Um in Erfahrung zu bringen, was sich in den Kommunen und bei den Betroffenen seither Hochwasser Januar 2018. Foto: Stadt Bonn.konkret getan hat, wird die HWNG Rhein im Anschluss an die Mitgliederversammlung eine Online-Umfrage unter der Fragestellung „Wie gut sind Kommunen und Betroffene heute für ein Hochwasser gerüstet?“ starten.

Neben den Mitgliedern der HWNG sind auch Interessierte aus Verwaltungen, Institutionen, Verbänden etc., die sich mit  Hochwasserfragen befassen, herzlich eingeladen.

Weitere Details zu Programm, Anreise und Anmeldung finden Sie im Download. Für die Planung der Veranstaltung bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens zum 31. Oktober 2018 an folgenden Kontakt:

Dr. Ute Eifler
Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V.
Deutschhausplatz 1
55116 Mainz

E-Mail: ueifler@gstbrp.de
Tel.: 06131/2398-186
Mobil: 0172/6993047
Fax: 06131/2398-139 o. -146

Download:


>>> Programm-Flyer Mitgliederversammlung HWNG 2018

Kontakt

Deutschhausplatz 1
55116 Mainz

Tel: (06131) 2398-186
E-Mail: hwngr@gstbrp.de

Aktuelle Wasserstände

Das Hochwassermeldezentrum Rhein informiert bei Hochwasser laufend über die aktuellen Pegelstände am Rhein und seinen Nebenflüssen:

www.hochwasser-rlp.de

Neue Broschüre der HWNG

Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein hat eine neue Selbstdarstellungsbroschüre veröffentlicht.

>>> mehr

Symboldbild Hochwasser

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