| PressemitteilungenHier finden sie unsere aktuellen Pressemitteilungen:
![]() ![]()
Für die Hochwassernotgemeinschaft Rhein sind die Ergebnisse des jüngsten Weltklimagipfels nicht ausreichend, um die mögliche Zunahme von Naturkatastrophen infolge des Klimawandels abzuwenden. Angesichts des düsteren Szenarios, das der Weltklimarat für die Zukunft zeichnet, werden sich die Betroffenen auf die Optimierung der Katastrophenvorsorge konzentrieren müssen. Die HWNG will dabei in Thailand helfen. Vorstandsmitglied Heinz Scholl (Braubach) beantragte im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung der HWNH eine Solidarspende für die vom Hochwasser hart getroffenen und in ihrer Existenz bedrohten Menschen in Thailand. Vorstand und Mitgliederversammlung verabschiedeten einstimmig eine Spende in Höhe von 1000 Euro. Die Spende soll auch das eigene Gefahrenbewusstsein wachhalten. ... war das Leitthema der diesjährigen Mitgliederver-sammlung, zu der die Hochwassernotgemeinschaft Rhein am 3.11.2010 nach Rees eingeladen hatte. Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein veranstaltet einen Workshop zum Thema Hochwasserübungen. Gerade längere hochwasserfreie Perioden verleiten dazu, die latente Hochwassergefahr zu verdrängen. Hochwasserübungen können das Bewusstsein hierfür stärken, darüber hinaus aber auch Defizite in der Gefahrenabwehr aufzeigen, die es bis zum nächsten Hochwasserereignis zu beseitigen gilt. Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein lobt zum vierten Mal einen Hochwasserpreis aus, der in diesem Jahr unter dem Motto steht: Die Kunst, dem Hochwasser ins Auge zu sehen. Gesucht werden kreativ-künstlerische Beiträge, die das Hochwasser aus einem anderen Blickwinkel darstellen. Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Einsendeschluss ist der 10. August 2010. ![]() Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein hat in einem offenen Brief die Bundeskanzlerin aufgefordert, den Weltklimagipfel in Kopenhagen zum größtmöglichen Erfolg zu führen und damit ein politisches Zeichen gegen eine weitere Erderwärmung und ihre Folgen zu setzen. ![]()
Hochwassermanagement war das Schwerpunkthema der diesjährigen Mitgliederversammlung der HWNG Rhein am 5.11.2009 in Boppard. Das neue im Juni 2009 vom Bundesrat verabschiedete Wasserhaushaltsgesetz (WHG) hat Auswirkungen auf den kommunalen Hochwasserschutz, insbesondere auch im Bereich Katastrophenschutz. Schwerpunktthema der diesjährigen Mitgliederversammlung der Hochwassernotgemeinschaft Rhein ist daher das Management von Hochwasserkatastrophen. Die Hochwasservorsorge auf kommunaler Ebene wird weiter verbessert. Neu ist das Konzept von „Hochwasserpartnerschaften“ mit einem intensiven Hochwasserrisikomanagement, das für den Ernstfall abgestimmte Alarm- und Einsatzpläne sowie die rechtzeitige Information der Bürgerinnen und Bürger vorsieht. Allein am rheinland-pfälzischen Mosel-Abschnitt kann bei einem Hochwasser, wie es sich alle 200 Jahre ereignet, ein Schaden von einer halben Milliarde Euro entstehen. Am Oberrhein sind Schäden von bis zu 13 Milliarden Euro möglich. ![]()
Die erste Sitzung des Vorstandes der Hochwassernotgemeinschaft Rhein
(HWNG) in diesem Jahr fand am 25.3.09 im Rathaus von Speyer statt. Der
Sitzungsort außerhalb des Mitgliedsbereichs (vom nördlichen Oberrhein
bis an die niederländische Grenze) war bewusst gewählt worden: Die
Hochwassernotgemeinschaft Rhein wollte damit signalisieren, dass man an
einer Zusammenarbeit mit den Kommunen am Oberrhein sehr interessiert
ist. So waren die dortigen Gemeinden und Städte zu dieser Sitzung
geladen, um Kontakte zu beleben und zu intensivieren. Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V. bittet potenziell von
Hochwasser Betroffene um Unterstützung für eine Projektumfrage der
Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Im Rahmen
des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten
Forschungsprojekts REISE erfolgt eine umfassende Befragung von
Anwohnern hochwassergefährdeter Gebiete. Ziel ist die Entwicklung
wirksamerer Maßnahmen der Vorsorge und der Bewältigung von
Hochwasserereignissen. Nach Hochwasserereignissen sind in der Regel
erhebliche Folgeschäden bei den Menschen, ihrem direkten Wohnumfeld und
auch an der Umwelt zu erwarten. Daher ist die Planung entsprechender
Schutzmaßnahmen besonders wichtig. Die RWTH möchte mit Ihrer Befragung
dazu beitragen, dass zukünftig die Meinung der Bürger im
Hochwasserschutz stärker als bisher berücksichtigt wird. | Das Hochwassermeldezentrum Rhein informiert bei Hochwasser laufend über die aktuellen Pegelstände am Rhein und seinen Nebenflüssen http://www.hochwasser-rlp.de |