Pressemitteilung zur Veranstaltung "Hochwasserangepasstes Planen und Bauen" am 07.10.2015 in Andernach

Hochwasser wie im Juni 2013 an Donau und Elbe können das Rheingebiet treffen. Hinzu kommen infolge des Klimawandels zunehmend Starkregenereignisse. Die Schäden liegen oft in Millionenhöhe.

 

Rechtsanwältin Dr. Dr. Stefanie Theis erläuterte über Verantwortung und Haftung bei Planungsprojekten (IBH)Um auf die Dringlichkeit einer konsequenten Hochwasservorsorge aufmerksam zu machen, hat das rheinland-pfälzische Umweltministerium am 07.10.2015 in Andernach, gemeinsam mit dem Informations- und Beratungszentrums Hochwasservorsorge (IBH) und der Hochwassernotgemeinschaft Rhein (HWNG) eine Veranstaltung zum Thema „Hochwasserangepasstes Planen und Bauen – Kommunen in der Verantwortung“ durchgeführt. Oberbürgermeister Achim Hochwasserangepasstes Gebäude in Linz/RheinHütten begrüßte in seiner Funktion als Hausherr und Vorsitzender der Hochwassernotgemeinschaft Rhein zahlreiche Bürgermeister, kommunale Planer, Architekten und Ingenieure. Die Teilnehmer diskutierten gemeinsam mit den Fachreferenten, welche Möglichkeiten der Hochwasseranpassung es gibt, aber auch, wer die Verantwortung bei Planungen trägt, wer bei Fehlern haftet und wann welche Maßnahmen sinnvoll und wirtschaftlich sind. Der Vergleich der Städte Andernach und Neuwied zeigte, dass die unterschiedlichen Schutzniveaus auch eine Differenzierung beim Planen und Bauen hinter Deichen und Mauern erforderlich machen. Kritisch wurde die städtebauliche Entwicklung in Überschwemmungsgebieten und in überschwemmungsgefährdeten Gebieten gesehen, da hieraus höhere Schadenspotentiale resultieren.

.            Teilnehmer der Veranstaltung „Hochwasserangepasstes Planen und Bauen“ am 7.10.2015 in der Mittelrheinhalle Andernach (IBH)Im Ergebnis war man sich jedoch einig, dass nur durch konsequente Hochwasservorsorge Schäden merklich vermindert werden können. Hochwasserangepasstes Planen und Bauen ist ein Baustein umfassender Hochwasservorsorge und muss bei allen Projekten beachtet werden, ob bei der Stadtsanierung am Rhein oder bei der Planung von Neubaugebieten.

Die Vorträge zur Veranstaltung können auf der Internetseite des Informations- und Beratungszentrums Hochwasservorsorge eingesehen werden: http://www.ibh.rlp.de/servlet/is/9040/.

Weitere Informationen:
Dr. Ute Eifler
Tel. 06131-2398-186
E-Mail: ueifler@gstbrp.de

Eine Zusammenfassung des Workshops finden Sie >>> hier.

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