Forderungen

Mit ihrem Aktionsplan Hochwasser hat die Internationalen Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) ein Maßnahmenpaket vorgelegt, mit dessen Umsetzung in den nächsten Jahren eine deutliche Verbesserung des vorsorgenden Hochwasserschutzes erreicht werden soll.
 
Die HWNG war bei der Erarbeitung des Aktionsplans als Nichtregierungsorganisation beteiligt. Sie unterstützt die Zielvorgaben des Plans und fordert gleichzeitig:
  • Straffung der bisherigen Planungen; zügige Realisierung der Rückhaltungen am Oberrhein und den Rheinzuflüssen; Einzelinteressen sind hinter die Interessen der Solidargemeinschaft zu stellen
  • Vermeidung von hochwasserverschärfenden Ausbaumaßnahmen am Rhein und seinen Zuflüssen bzw. sofortiger Ausgleich derartiger Maßnahmen
  • Angepasste Landnutzung: Minimierung von Flächenversiegelung, Renaturierung von Gewässern und Auen, naturnahe/angepasste Bewirtschaftung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen
  • Optimierung der Vorhersagemodelle hinsichtlich längerer Vorwarnzeiten und exakterer Vorhersagen
  • Mitverantwortung des Bundes beim Hochwasser- und Katastrophenschutz; Verbesserung der zivil-militärischen Zusammenarbeit auch unterhalb der Katastrophenschwelle
  • Schaffung von Rahmenbedingungen für eine Verringerung der klimarelevanten Emissionen durch Bund und Länder, um einer weiteren Verschärfung der Hochwassergefahr durch Verschiebung der Niederschläge in den Winter entgegenzuwirken.
  • Sofortiges solidarisches Handeln, denn: "Jeder Unterlieger ist auch Oberlieger!"
Kontakt

Deutschhausplatz 1
55116 Mainz

Tel: (06131) 2398-186
E-Mail: hwngr@gstbrp.de

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Aktuelle Wasserstände

Das Hochwassermeldezentrum Rhein informiert bei Hochwasser laufend über die aktuellen Pegelstände am Rhein und seinen Nebenflüssen:

www.hochwasser-rlp.de

Neue Broschüre der HWNG

Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein hat eine neue Selbstdarstellungsbroschüre veröffentlicht.

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