Rückschau

Kommunen besser auf Hochwasser vorbereiten: Austausch und Praxiswissen beim Workshop in Mainz

Angesichts zunehmender Anforderungen durch Starkregen und Hochwasser kommt einer guten Vorbereitung von Kommunen, Feuerwehren und weiteren Einsatzkräften eine zentrale Bedeutung zu. Der Workshop bot deshalb Raum für den praxisnahen Austausch über bewährte Methoden, neue Tools und Erfahrungen aus der kommunalen Praxis.

Im Mittelpunkt des Workshops standen drei essentielle Themenbereiche: die Alarm- und Einsatzplanung (AEP), die Ausbildung von Einsatzkräften sowie die Vorbereitung und Durchführung von Katastrophenschutzübungen für Extremhochwasser. Fachliche Impulse kamen von Sven Wagner vom Wirtschaftsbetrieb (WBD) Duisburg, Volker Lüdicke von den Stadtentwässerungsbetrieben Köln (StEB) und Michael Jaspers, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rheinauen.

Hochwasser ist nicht gleich Hochwasser – und auch die Voraussetzungen vor Ort unterscheiden sich. In den Arbeitsgruppen wurde deshalb aus unterschiedlichen kommunalen Perspektiven auf die Vorbereitung und Bewältigung von Hochwasserereignissen geschaut und diskutiert.

Der Workshop machte deutlich: Gute Hochwasservorsorge beginnt lange vor dem Ereignis. Klare Abläufe, gut vorbereitete Einsatzkräfte und regelmäßige Übungen sind wichtige Bausteine, um im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu können.

Die Veranstaltung wurde von der Hochwassernotgemeinschaft Rhein e. V., dem Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz (IBH), dem Deutschen Komitee für Katastrophenvorsorge e. V. (DKKV), dem HochwasserKompetenzCentrum e. V. (HKC) und den Stadtentwässerungsbetrieben Köln (StEB Köln) gemeinsam durchgeführt.